Steu­er­straf­recht in Ber­lin: Exper­ti­se und Bera­tung für Sie

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Wir sind eine bundesweit tätige Kanzlei für Arbeitsrecht, Gesellschaftsrecht, Steuerrecht und Steuerstrafrecht mit Sitz in Berlin. Wir sind auf unseren Themen spezialisiert und freuen uns, Sie zu unterstützen.

Unrich­ti­ge oder unvoll­stän­di­ge Steu­er­erklä­run­gen kön­nen schnell zu steu­er­straf­recht­li­chen Ermitt­lun­gen füh­ren, wodurch Pri­vat­per­so­nen und Unter­neh­men ins Visier der Steu­er­fahn­dung geraten.

Sobald die Ermitt­lungs­be­hör­den wie die Steu­er­fahn­dung oder Staats­an­walt­schaft aktiv wer­den, steht viel auf dem Spiel. Neben emp­find­li­chen Stra­fen dro­hen eben­falls erheb­li­che Steu­er­nach­zah­lun­gen. In die­ser kri­ti­schen Situa­ti­on bie­tet die Ent­ner Rechts­an­walts­ge­sell­schaft – Ihre Kanz­lei für Steu­er­straf­recht in Ber­lin – recht­li­che Unter­stüt­zung und Bera­tung an.

Soll­te eine mög­li­che Steu­er­hin­ter­zie­hung bis­lang nicht ent­deckt wor­den sein, unter­stüt­zen wir Sie eben­so bei der Erstel­lung einer Selbstanzeige.

Rechts­an­walt für Steu­er­straf­recht in Ber­lin und bun­des­weit gesucht?

Jähr­lich wer­den deutsch­land­weit bereits über 40.000 Ermitt­lungs­ver­fah­ren wegen des Ver­dachts auf Steu­er­hin­ter­zie­hung oder ande­re steu­er­li­che Straf­ta­ten geführt.

Bei einer Ver­ur­tei­lung dro­hen den Beschul­dig­ten nicht nur hohe Geld- und Frei­heits­stra­fen ohne Bewäh­rung, son­dern eben­so außer­ge­richt­li­che Kon­se­quen­zen wie sozia­le Aus­gren­zung, Job­ver­lust, Unter­neh­mens­schlie­ßun­gen oder sogar der Ver­lust des Beam­ten­sta­tus mit mög­li­cher­wei­se dem Ver­fall von Pensionsansprüchen.

Um all dies zu ver­mei­den, emp­feh­len wir drin­gend, sich früh­zei­tig an einen Fach­an­walt für Steu­er­recht mit Spe­zia­li­sie­rung auf Steu­er­straf­recht zu wen­den. Als sol­cher Rechts­an­walt für Steu­er­recht in Ber­lin ver­tritt die Ent­ner Rechts­an­walts­ge­sell­schaft ihre Man­dan­ten ver­läss­lich und kom­pe­tent in oft kom­ple­xen Ver­fah­ren. Um die best­mög­li­chen Ergeb­nis­se für die Man­dan­ten zu erzie­len, arbei­ten wir ger­ne eng mit ihren Steu­er­be­ra­tern zusammen.

Die Ent­ner Rechts­an­walts­ge­sell­schaft bie­tet einen dis­kre­ten und pro­fes­sio­nel­len recht­li­chen Bei­stand sowohl für Pri­vat­per­so­nen als auch für Unternehmen.

Wer benö­tigt einen fach­kun­di­gen Anwalt für Steuerstrafrecht?

Sie benö­ti­gen einen Exper­ten im Bereich des Steu­er­straf­rechts, wenn Sie …

  • des Vor­wurfs der Steu­er­hin­ter­zie­hung beschul­digt werden.
  • über­le­gen, eine Selbst­an­zei­ge wegen Steu­er­ver­kür­zung zu erstatten.
  • Im Rah­men von Ermitt­lun­gen im Steu­er­straf­ver­fah­ren eine Vor­la­dung zur Ver­neh­mung bei der Buß­geld- und Straf­sa­chen­stel­le bzw. der Steu­er­fahn­dung erhal­ten haben.
  • einen Straf­be­fehl oder eine Ankla­ge­schrift auf­grund eines steu­er­li­chen Straf­ver­fah­rens zuge­stellt bekom­men haben.
  • mit Maß­nah­men der Staats­an­walt­schaft wie einer Durch­su­chung durch die Finanz­be­hör­den oder dem Zoll kon­fron­tiert sind.
  • in einem Besteue­rungs­ver­fah­ren (etwa einer Betriebs­prü­fung) in Aus­ein­an­der­set­zung mit den Behör­den gera­ten sind, was zu einer Ein­lei­tung eines straf­recht­li­chen Ver­fah­rens füh­ren kann.
  • damit rech­nen müs­sen, dass Schät­zun­gen im Zusam­men­hang mit dem steu­er­li­chen Straf­ver­fah­ren vor­ge­nom­men werden.

Aber war­um nicht ein­fach vom eige­nen Steu­er­be­ra­ter in sol­chen Ange­le­gen­hei­ten ver­tre­ten lassen? 

Zum einen ist dies nur mög­lich, solan­ge das Finanz­amt selbst das Straf­ver­fah­ren lei­tet. Sobald sich die Staats­an­walt­schaft ein­schal­tet, wird ein Rechts­an­walt benö­tigt. Zum ande­ren ist das Steu­er­straf­recht ein sehr spe­zi­el­les und kom­ple­xes Rechts­ge­biet, bei dem es um die Ver­mei­dung von Stra­fen geht. Ein erfah­re­ner Anwalt im Bereich des Steu­er­rechts und Steu­er­straf­rechts, wie die Ent­ner Rechts­an­walts­ge­sell­schaft in Ber­lin, kann Ihnen hel­fen, Ihre Situa­ti­on zu ver­ste­hen und eine effek­ti­ve Ver­tei­di­gungs­stra­te­gie zu entwickeln.

Steuerstrafrecht Berlin Anwalt Beratung

Was fällt alles unter das Steuerstrafrecht?

Im Bereich des Steu­er­rechts wer­den die Rege­lun­gen zur Fest­set­zung und Erhe­bung von Steu­ern behan­delt. Das Finanz­ver­fas­sungs­recht dient als Grund­la­ge für die­se Bestim­mun­gen, wie sie in der Ver­fas­sung fest­ge­legt sind. Im Gegen­satz dazu befasst sich das Steu­er­straf­recht mit den Kon­se­quen­zen bei Ver­ge­hen im Zusam­men­hang mit steu­er­li­chen Angelegenheiten.

Der Unter­schied zwi­schen dem Steu­er­recht und dem Steu­er­straf­recht liegt dar­in, dass erste­res die recht­li­chen Rah­men­be­din­gun­gen für die Besteue­rung regelt. Es umfasst somit die Geset­ze, wel­che das Ver­hält­nis zwi­schen Staat und Bür­gern bezüg­lich der Zah­lung von Steu­ern defi­nie­ren. Anders als im Bereich des Straf­rechts geht es hier­bei ledig­lich dar­um zu klä­ren, ob eine Per­son ver­pflich­tet ist, bestimm­te Steu­ern zu ent­rich­ten sowie in wel­cher Höhe dies gesche­hen soll.

Das Steu­er­straf­recht hin­ge­gen beschäf­tigt sich pri­mär damit, wie der Staat Per­so­nen bestraft. Wenn jemand sei­ne steu­er­li­che Pflicht zur Zah­lung von Abga­ben nicht erfüllt – obwohl er dazu eigent­lich ver­pflich­tet wäre – stellt dies ein straf­ba­res Delikt dar und kann ent­spre­chend geahn­det wer­den. Je nach Schwe­re­grad die­ses Ver­ge­hens kom­men sowohl Geld- als auch Frei­heits­stra­fen infrage.

Fol­gen­de Straf­ta­ten wer­den im Bereich des Steu­er­straf­rechts behandelt:

  • Steu­er­hin­ter­zie­hung
  • Bann­bruch
  • Schmug­gel
  • Steu­er­heh­le­rei

Das mate­ri­el­le Steu­er­straf­recht umfasst die ein­zel­nen Straf­tat­be­stän­de, wie sie in den § 369 bis § 376 der Abga­ben­ord­nung (AO) fest­ge­legt sind. Die­se Bestim­mun­gen sind nicht im Straf­ge­setz­buch (StGB) zu finden.

Zusätz­lich ent­hält das Steu­er­straf­recht Vor­schrif­ten zum Ablauf des Ver­fah­rens in straf­ba­ren Ange­le­gen­hei­ten bezüg­lich der Besteue­rung. Die­se Rege­lun­gen sind größ­ten­teils in der Straf­pro­zess­ord­nung (StPO) niedergelegt.

Mit wel­chen Stra­fen muss man bei Steu­er­ver­ge­hen rechnen?

In den letz­ten zehn Jah­ren ist eine deut­li­che Ver­schär­fung bei den Stra­fen für Steu­er­straf­ta­ten erkenn­bar gewor­den. Die här­te­ren Sank­tio­nen im Bereich des Steu­er­straf­rechts, wie die Ent­ner Rechts­an­walts­ge­sell­schaft in Ber­lin weiß, resul­tie­ren aus Ver­än­de­run­gen in den steu­er­li­chen Vor­schrif­ten sowie einer all­mäh­lich wan­deln­den Recht­spre­chung. Eine ein­fa­che Steu­er­hin­ter­zie­hung kann auf­grund ihres erheb­li­chen Umfangs zu einem beson­ders schwer­wie­gen­den Fall wer­den, der nicht mehr allein mit Geld­stra­fen geahn­det wird – statt­des­sen droht eine Freiheitsstrafe.

Im mate­ri­el­len Steu­er­straf­recht gibt es ver­schie­de­ne Straf­tat­be­stän­de, die im Fol­gen­den erläu­tert werden:

  • Die Steu­er­hin­ter­zie­hung (§ 370 AO): Wer den Finanz­be­hör­den fal­sche oder unvoll­stän­di­ge Anga­ben über steu­er­lich rele­van­te Fak­ten macht oder die­se in Unkennt­nis lässt und dadurch Steu­ern ver­kürzt oder sich steu­er­li­che Vor­tei­le ver­schafft, kann mit einer Frei­heits­stra­fe von bis zu fünf Jah­ren oder einer Geld­stra­fe bestraft wer­den. Schon der Ver­such ist strafbar.
  • Der Bann­bruch (§ 372 AO): Die­se Norm betrifft das Ein­füh­ren, Aus­füh­ren oder Durch­füh­ren von Gegen­stän­den ent­ge­gen einem Ver­bot. Hier dro­hen eine Frei­heits­stra­fe von bis zu fünf Jah­ren oder eine Geldstrafe.
  • Der gewerbs­mä­ßi­ge, gewalt­sa­me oder ban­den­mä­ßi­ge Schmug­gel (§ 373 AO): Per­so­nen machen sich nach die­ser Rege­lung straf­bar, wenn sie gewerbs­mä­ßig Ein- bzw. Aus­fuhr­ab­ga­ben hin­ter­zie­hen oder gegen Mono­pol­vor­schrif­ten ver­sto­ßen und dabei den Bann­bruch bege­hen. Für sol­che Taten sind Frei­heits­stra­fen von sechs Mona­ten bis zu zehn Jah­ren vor­ge­se­hen; bei weni­ger schwer­wie­gen­den Fäl­len kön­nen genau­so Geld­bu­ßen ver­hängt werden.
  • Die Steu­er­heh­le­rei (§ 374 AO): Nach die­ser Bestim­mung wird bestraft, wer Pro­duk­te kauft bzw. erwirbt, bei denen Ver­brauchs­steu­ern sowie Ein­fuhr- und Aus­fuhr­ab­ga­ben hin­ter­zo­gen wur­den und die­se wei­ter­ver­kauft oder dabei hilft, sie zu ver­äu­ßern, um sich selbst oder einen Drit­ten zu berei­chern. Auch hier fällt der Bann­bruch unter den Straf­be­stand. Für sol­che Taten sind Frei­heits­stra­fen von bis zu fünf Jah­ren oder Geld­stra­fen vorgesehen.

Ent­ner Legal – Ihr zuver­läs­si­ger Part­ner im Steu­er­straf­recht in Berlin

Die Ent­ner Rechts­an­walts­ge­sell­schaft ist eine bun­des­weit täti­ge Kanz­lei für Arbeits­recht, Gesell­schafts­recht, Steu­er­recht und Steu­er­straf­recht mit Sitz in Berlin. 

Als kom­pe­ten­te Straf­ver­tei­di­ger – sowohl in Ber­lin als auch bun­des­weit – haben wir uns auf Steu­er­straf­ver­fah­ren spe­zia­li­siert und sind beson­ders erfah­ren im Umgang mit Finanz­be­hör­den sowie bei straf­be­frei­en­den Selbst­an­zei­gen bei Steuerhinterziehung.

Jeder unse­rer Anwäl­te setzt sich lei­den­schaft­lich dafür ein, die Rech­te unse­rer Man­dan­ten zu ver­tei­di­gen – sei es durch kon­sens­ori­en­tier­te Ver­hand­lung oder hart­näcki­ge Argu­men­ta­ti­on. Dabei stre­ben wir stets danach, das best­mög­li­che Ergeb­nis für unse­re Man­dan­ten zu errei­chen und geben uns damit nicht zufrie­den, weni­ger als deren Inter­es­sen tat­säch­lich gerecht zu werden.

Wir bie­ten eine umfas­sen­de und spe­zia­li­sier­te anwalt­li­che Bera­tung zu sämt­li­chen Fra­gen des Steu­er­straf­rechts in unse­rer Kanz­lei in Ber­lin. Dabei kön­nen Sie sich auf unse­re lang­jäh­ri­ge Erfah­rung verlassen. 

Exzel­len­te Beratung

Pro­fi­tie­ren Sie von unse­rer moder­nen und kom­pe­ten­ten Rechts­be­ra­tung, die deutsch­land­weit zur Ver­fü­gung steht. Unser fun­dier­tes Fach­wis­sen ermög­licht es uns, Ihnen effek­ti­ve Lösun­gen anzubieten.

Indi­vi­du­ell und persönlich

Wir neh­men uns die Zeit, jedes Anlie­gen indi­vi­du­ell zu betrach­ten und ent­spre­chend Ihren Bedürf­nis­sen maß­zu­schnei­dern. Bei uns gibt es kei­ne Stan­dard­lö­sun­gen – statt­des­sen suchen wir stets nach der best­mög­li­chen Vor­ge­hens­wei­se für Ihre Situation.

Fle­xi­bel und zeitnah

Als Ihr Part­ner sind wir fle­xi­bel erreich­bar – sei es per­sön­lich vor Ort oder digi­tal aus unse­ren Räum­lich­kei­ten in Ber­lin. Wir pas­sen uns ger­ne Ihren Ter­min­vor­stel­lun­gen an, sodass Sie schnellst­mög­lich von unse­rer Hil­fe pro­fi­tie­ren können.